Für cmux gibt es keinen Linux-Build. Es wird als Homebrew-Cask verteilt und basiert auf Swift/AppKit, Apples UI-Framework ohne Linux-Version. Ghostty unterstützt zwar Linux, doch die Oberfläche von cmux müsste für eine Portierung komplett neu geschrieben werden. Pane bringt denselben Workflow mit einem Worktree pro Agent als natives AppImage und .deb-Paket zu Linux. Ein externes Terminal brauchst du nicht.
Von Parsa Khazaeepoul, Mitgründer von Pane. Alle Agent-Manager in diesem Vergleich im Produktiveinsatz getestet. .
warum cmux nicht unter linux läuft
Die Architektur von cmux hat zwei Abhängigkeiten von macOS. cmux nutzt Ghostty für die Terminal-Darstellung. Ghostty selbst läuft unter macOS und Linux, doch die Integration ist in Swift geschrieben und zielt auf macOS. Noch wichtiger ist AppKit, Apples natives Fenster-Framework. AppKit läuft nur unter macOS. Swift lässt sich unter Linux kompilieren, aber für die AppKit-Aufrufe von cmux gibt es dort kein Gegenstück.
cmux wird über Homebrew als Cask verteilt, ein natives Paketformat für macOS. In den Releases gibt es weder Flatpak noch AppImage, .deb oder .rpm. Auch nach der Installation von Ghostty finden Linux-Nutzer deshalb kein cmux-Paket.
pane unter linux
Pane
cmux
Linux-Unterstützung
ja, AppImage und .deb
nein
Installationsweg unter Linux
AppImage ohne Installation, .deb oder Shell-Skript
→ AppImage: herunterladen, chmod +x pane.AppImage ausführen und starten. Du brauchst keine Root-Rechte. Funktioniert auf jeder Distribution, darunter Ubuntu 20.04+, Fedora, Arch und openSUSE.
→ .deb-Paket: mit sudo dpkg -i pane.deb auf Debian, Ubuntu, Pop!_OS, Linux Mint und deren Ablegern installieren.
Pane braucht weder Ghostty noch tmux, Homebrew oder einen externen Terminal-Emulator. Eine eigene Terminal-Engine ist integriert. Die einzige Voraussetzung ist git. Das ist auf fast jedem Linux-Entwicklungsrechner bereits vorhanden.
Den vollständigen Vergleich findest du unter Pane vs. cmux.
häufig gestellte fragen
Nein. cmux wird nur als Homebrew-Cask verteilt. Die Oberfläche nutzt Swift und AppKit, Apples Fenster-Framework ohne Linux-Version. Ghostty selbst unterstützt Linux, doch die Integration von cmux ist auf macOS zugeschnitten. Es gibt keinen Linux-Build, kein Flatpak, kein AppImage und keine angekündigten Pläne für Linux.
Ghostty läuft unter Linux, cmux aber nicht. Die Abhängigkeit von Ghostty ist nur ein Teil des Problems. Die Oberfläche mit Swift/AppKit ist die größere Hürde, denn für AppKit gibt es unter Linux kein Gegenstück. Auch mit Ghostty kannst du cmux nicht starten. Pane hat einen eigenen Terminal-Emulator und hängt nicht von Ghostty ab.
Pane gibt es in zwei Linux-Formaten: als AppImage für jede Distribution ohne Installation und als .deb-Paket für Debian, Ubuntu und Ableger. Lade eines von runpane.com/docs/download herunter oder führe curl -fsSL https://runpane.com/install.sh | sh aus. Du brauchst nur Git.
Nein. Pane ist eine native Desktop-App und verwaltet Terminal-Sitzungen mit einem integrierten Terminal-Emulator. Du brauchst weder tmux noch screen, Ghostty oder einen anderen Terminal-Multiplexer. Pane speichert Sitzungen und wechselt selbst zwischen ihnen.
Der Workflow ist auf allen Plattformen gleich. Wenn du einen Pane erstellst, legt Pane automatisch einen Git-Worktree auf einem neuen Branch an. `git worktree add` musst du nicht selbst ausführen. Beim Löschen räumt Pane den Worktree auf. cmux überlässt dir diese Verwaltung. Pane automatisiert sie unter Linux, macOS und Windows.
Pane unterstützt unter Linux Claude Code, Codex, Aider, OpenCode, Goose, Letta Code und Cline. Jeder Agent läuft im integrierten Terminal-Emulator in einem eigenen isolierten Worktree. cmux zielt nur auf Claude Code und macOS. Unter Linux kannst du deshalb keinen dieser Agenten mit cmux nutzen.
Ja. Pane wird als AppImage und .deb verteilt und läuft unter X11 sowie Wayland. Es wurde auf Ubuntu 22.04+ mit GNOME/Wayland und auf Fedora mit Wayland getestet. In Tiling-Compositors wie Sway oder Hyprland verhält es sich wie ein normales Desktop-Fenster.
Pane ist eine Desktop-App und braucht X11 oder Wayland für die Oberfläche. Es ist nicht für Linux ohne Bildschirm oder reine SSH-Umgebungen gedacht. Für entfernte Linux-Rechner führst du Pane meist lokal aus und lässt Agenten an einem entfernten Repository arbeiten. Alternativ kannst du die komplette GUI per X11-Weiterleitung über SSH nutzen.
Ja. Pane steht unter AGPL-3.0, einer von der OSI anerkannten Copyleft-Lizenz. Der Quellcode ist öffentlich. Für keinen Anwendungsfall brauchst du eine kostenpflichtige kommerzielle Lizenz. AGPL-3.0 gilt für die Builds unter Linux, macOS und Windows.
Pane ist eine Desktop-App im Electron-Stil und braucht mehr Speicher als eine reine tmux-Sitzung, meist 150 bis 300 MB. Dafür ersetzt Pane manuelle Schritte für Worktrees, Diff-Prüfung und Commits durch Tastenkürzel. Das spart bei mehreren parallelen Agenten viel Zeit. Für minimalen Speicherbedarf ist tmux mit Claude Code leichter. Für einen geordneten Workflow mit mehreren Agenten lohnt sich der Zusatzbedarf von Pane.
Ja. Parallele Agenten sind der wichtigste Anwendungsfall von Pane. Jeder Agent bekommt einen eigenen Pane mit Worktree, Terminal-Sitzung und Branch. Pane zeigt Desktop-Benachrichtigungen, wenn ein Agent Eingaben braucht. So überwachst du mehrere Agenten, ohne jedes Terminal anzusehen. Unter Linux funktioniert das wie unter macOS. cmux bietet parallele Arbeitsbereiche nur unter macOS.
Windows SmartScreen-WarnungBei direkten Downloads kann eine SmartScreen-Warnung erscheinen, solange Pane unsigniert ist. Pane ist vollständig Open Source. Du kannst den Code prüfen und die App selbst aus dem Quellcode bauen.1. Klicke auf Weitere Informationen2. Klicke auf Trotzdem ausführen3. Fahre mit der Installation fortDie PowerShell-Installation lädt das offizielle Release direkt herunter und umgeht die meisten Browser-Hürden.globale npm-Installation